"Die Betroffenen für sich selbst sprechen lassen."

Interview mit dem Aktivisten Raul Krauthausen

Herr Krauthausen, wie nehmen Sie die Veränderung unserer Leben durch die Corona-Pandemie wahr? Was sind die wesentlichen Folgen, insbesondere für Menschen mit Behinderungen?

Icon InterviewsDie Corona-Pandemie ist für alle Menschen eine sehr anstrengende, herausfordernde Zeit. Deshalb bin ich mit dem manchmal gefühlten Opferwettbewerb (also mit die Frage: Wen hat es am schlimmsten getroffen?) vorsichtig.

Die Risikogruppen waren von Anfang an ein großes Thema in der Öffentlichkeit. Es bestand die Gefahr, dass das Wort Risikogruppe umgedeutet worden wäre auf diejenigen Menschen, die als Risiko für die Wirtschaft verstanden wurden. Dann hätte man nur die Risikogruppen isolieren müssen, und wir hätten so weitermachen können wie bisher. Aber das ist - zum Glück - nicht eingetreten.

Tatsächlich gehören die meisten Menschen zu einer Risikogruppe. Ich meine, nach den letzten Rechnungen sind das quasi zwei Drittel der Gesellschaft. Diese Erkenntnis musste sich erst einmal durchsetzen. Es sind eben nicht einige wenige, die man schützen muss. Vielmehr müssen wir alle aufeinander achtgeben.

Beim Thema Schutzausrüstungen und Impfstrategien beobachte ich mit Sorge den Fokus auf Menschen in stationären Einrichtungen. Für Menschen mit Behinderung, die mit Assistenz zu Hause leben, besteht eine große Unsicherheit, ob sie zu einer Risikogruppe gehören und wo sie verlässliche Informationen erhalten. Vieles von dem, was in den Medien schlecht recherchiert, produziert und verbreitet wird, hilft vielen Betroffenen nicht, sondern führt im Gegenteil eher zu Verunsicherung und Angst.

Ich mache mir Sorgen, auch ganz persönlich, dass wir anfangen, einander immer mehr zu misstrauen: Hält er oder sie sich wirklich an die Kontaktbeschränkungen, wenn man nicht gerade mit der Person unterwegs ist? Kann ich jemandem trauen? Warum trägt der im Bus die Maske falsch? Das wird auch durch die Medien beschleunigt, die dann wieder Einzelne heraussuchen, die das Ganze zu verantworten haben.

Ich finde es unsäglich, wie die Politik reagiert. Es gibt viele Länderchefs und -chefinnen, die mehr von Lockerungen sprechen als von Schutz. Es ist mir ein Rätsel, wie man behaupten kann, Schulen seien ein sicherer Ort. Kinder und Jugendliche können das Virus genauso übertragen. Deswegen glaube ich, müssen wir ehrlicher sein und aufpassen, dass wir hier nicht eine Chance vertun, die Bevölkerung zu schützen.

In meinen Augen sollte die Politik den Bürger*innen reinen Wein einschenken, nämlich dass das Ganze vor März nicht besser wird. Der Winter ist jetzt da, und er wird noch eine Weile dauern. Es ist eigentlich ratsam, sich an die Aussagen der Virologen zu halten. Sie sind fast alle eingetreten. Das sollte eine Lehre für uns sein. Mit dem Virus kann man halt nicht verhandeln, und es ist wissenschaftlich belegt, wie ein Virus sich verhält.

Was sind aus Ihrer Sicht weitere zentrale Herausforderungen, vor denen die Gesellschaft in den nächsten Jahren steht?

Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie schnell manche Änderungen doch möglich sind. Auch solche, die jahrelang vergeblich von Menschen mit Behinderung eingefordert wurden, wie das Arbeiten im Homeoffice oder das Remote-Lernen an der Uni. Und plötzlich studiert und arbeitet ganz Deutschland via Zoom. Dass das plötzlich alles möglich ist, nur weil alle es machen müssen, zeigt, wie wenig Bedeutung einem Menschen mit Behinderung in der Vergangenheit beigemessen wurde.

Es macht mir Sorgen, aber auch gleichzeitig Hoffnung, dass wir als Gesellschaft jetzt offenbar gelernt haben, dass mit Videokonferenzen eine Menge möglich ist – auch mehr Teilhabe. Vielleicht wird es künftig leichter, in Videokonferenzen für Barrierefreiheit zu sorgen, für Untertitel und Gebärdensprach-Dolmetschen. Ich muss dann Dolmetscher*innen nicht ständig von A nach B fahren und kann sie einfach virtuell zuschalten.

Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass wir behinderte Menschen nicht online isolieren. Also dass wir nicht sagen: Wir machen die Veranstaltung im vierten Stock ohne Aufzug, und die, die behindert sind, können sich dann virtuell dazu schalten. Denn das ist nicht Inklusion, sondern eben wieder Exklusion und Nicht-Teilhabe, Ausgrenzung in Form von virtuellen Räumen.

Eine andere Sorge, die ich habe, ist, dass der Staat jetzt sehr viel Geld investiert in Schutzmaßnahmen: Schutzschirme, Kurzarbeitergeld etc. Der Staat wird sich dieses Geld in den nächsten Jahren zurückholen, einfach aufgrund der Besessenheit der Deutschen zur schwarzen Null. Der Staatshaushalt soll immer ausgeglichen sein. Dieses Geld werden sie sich garantiert nicht bei den Reichen holen, und auch nicht bei den Unternehmen, sondern sie werden es im sozialen Sektor streichen. Menschen mit Behinderungen werden dann besonders die Gelackmeierten sein. Sie werden unmittelbar betroffen sein. Der Blick in die Vergangenheit zeigt: So war das sehr häufig.

Die letzten drei Initiativen von Jens Spahn dienten eigentlich nicht dem Schutz behinderter Menschen, sondern vor allem dem Sparen. So hat er ganz nonchalant in Kauf genommen, dass behinderte Menschen durch das IPReG, das Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz, in Heime gezwungen werden, wenn die Beatmung zu Hause teurer ist als in stationären Einrichtungen.

Haben Sie eine Vision, wie die Gesellschaft in zehn Jahren aussehen soll?

Ich habe Hoffnung insofern, dass wir als Gesellschaft auch durch die sozialen Medien und die Vernetzung der Welt immer mehr begreifen, dass es Menschen mit Behinderungen gibt, die etwas von sich hören lassen und sich, wenn notwendig, Gehör verschaffen. In meinem Alltag beobachte ich, dass gerade jüngere Menschen wesentlich offener mit dem Thema Behinderung umgehen als ältere Menschen. Vielleicht wird sich dadurch letztendlich eine neue bzw. eine andere Normalität einer vielfältigen Gesellschaft etablieren. Das würde bedeuten, dass diese Unsicherheit, wenn jemand mit Behinderung auftaucht, sich allmählich gesellschaftlich rauswächst. Dass wir einfach den Umgang miteinander gelernt haben und es eben nicht mehr dieses Charity-hafte hat, wenn man über das Thema Behinderung spricht, nicht mehr dieses Paternalistische, Kopftätschelnde, wenn Menschen mit Behinderungen irgendwo eingeladen oder angehört werden. Und dass das Empowerment behinderter Menschen und die Emanzipation behinderter Menschen von den Menschen ohne Behinderung stärker wird.

Außerdem muss man ganz klar sagen: In diakonischen Einrichtungen herrscht ein paternalistisches Bild von Behinderung. Da kümmert man sich um „die Schützlinge“, da ist eher die Rede von Freude, Dankbarkeit und Nächstenliebe, weniger von Selbstbestimmung und Teilhabe. Da ist es letztendlich die Verantwortung der Pflegenden, ihre eigenen Aufgaben und Rollen zu reflektieren. Pflegende sollten den Menschen, mit denen sie arbeiten, nicht nur ein Lächeln schenken, sondern sie in die Lage versetzen, selbstbestimmt durchs Leben zu gehen, im Zweifel auch gegen den Willen der Pflegenden.

Was erwarten Sie in diesem Zusammenhang von Akteuren wie der Diakonie?

Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam vorangehen und den wahren Verhinderern von Teilhabe und Inklusion unsere Forderungen eindrücklich präsentieren. Dass Wohlfahrtsverbände wie die Diakonie als Alliierte und Unterstützer*innen von Menschen mit Behinderungen an deren Seite stehen. Dass sie nicht mehr in der ersten Reihe über und für Menschen mit Behinderungen sprechen, sondern die Betroffenen selbst für sich sprechen lassen.

Ich vergleiche das immer gerne mit der Frauenbewegung: Es ist sinnvoll, dass Frauen für Frauenrechte streiten und Männer vielleicht ihre Privilegien nutzen, um Frauen eine Bühne zu geben, aber es ist weniger sinnvoll, wenn Männer Frauenminister werden und sich als große Feministen rühmen, dann aber doch den potenziellen Job einer Frau übernehmen. Dies gibt es sehr stark beim Thema Behinderung.

Bei einem Behindertenbeauftragten, der selber gar keine Behinderung hat, kann man sich schon fragen: Woher nimmt er oder sie sich eigentlich das Mandat?

Ist es aus Ihrer Sicht weiterhin sinnvoll, dass die großen Wohlfahrtsverbände jeweils eine Vielfalt von Themen und Anliegen vertreten?

Ich glaube, es ist wesentlich, dass Themen, die beispielsweise Menschen mit Behinderungen oder obdachlose Menschen betreffen, an bestimmten Stellen gebündelt werden. Dies hilft, die Nöte einer Gesellschaft besser zu erkennen und die Muster dahinter auch der Politik gegenüber darzulegen. Ich glaube, dass die Politik, der Neoliberalismus der letzten Jahre dazu geführt hat, dass die Gruppen immer weiter vereinzelt wurden. Da gibt es hier die Alleinerziehenden, dort die Hartz-IV-Empfangenden, hier die Obdachlosen und dort die Geflüchteten. Die haben aber alle gar keine Lobby mehr. Die Gruppen werden so weit aufgespalten, dass sie nicht mehr zusammen ihre gemeinsamen Interessen gegenüber der Politik oder der Mehrheitsgesellschaft vertreten können. Da ist die Wohlfahrt schon ein wichtiger Akteur.

Wenn es zum Beispiel um soziale Mobilität, also um Chancengerechtigkeit geht, können wir dieses Thema nur politisch lösen. Jemand, der von Armut betroffen ist, sollte genauso eine Chance auf einen Hochschulabschluss haben, wie jemand, der mit einem goldenen Löffel im Mund geboren wurde. Und zwar dadurch, dass Bildung für alle umsonst ist – meinetwegen auch für den Millionär oder die Millionärin, aber im Sinne der Chancengerechtigkeit. Eine Schule, die auf Bildungsgerechtigkeit setzt, setzt dann vielleicht auch eher auf Barrierefreiheit.

Bei vielen Themen, wo vielleicht intensivere Betreuung nötig ist, können Lösungen sowohl für Geflüchtete, als auch für Menschen mit Behinderung und Menschen die von Armut betroffen sind, funktionieren. Wenn Interessen gebündelt werden, gibt es viele Potenziale, die wir heben können. Und da kann die Wohlfahrt auch der Politik gegenüber ein großes Pfund sein.

Gleichzeitig muss man kritisch beobachten, wie viele Politiker*innen in den Vorständen der Wohlfahrtsverbände sitzen. Klar, dass die in bestimmten Situationen ungerne am eigenen Ast sägen. Das heißt, wir müssen hier wohl von Fall zu Fall schauen: Wo sind Kollaborationen möglich? Und wo ist zunächst einmal ein kritischer Diskurs nötig?

Gibt es für Sie ein Alleinstellungsmerkmal, das die Diakonie hat?

Ich glaube, dass die Diakonie - für mich jedenfalls mit ihrer Nähe zur Kirche und damit wahrscheinlich auch mit ihrer Nähe zur Bevölkerung in ländlichen Regionen - eine viel größere Bedeutung hat oder haben kann, als andere Wohlfahrtsorganisationen. Aber ich bin, muss ich ganz ehrlich sagen, nicht der Wohlfahrtsexperte. Aber diese Nähe zu den Menschen, die nicht in den Metropolen leben, scheint mir besonders bei der Diakonie recht groß zu sein.

Welche Zukunft könnte die Diakonie gemeinsam mit Ihnen umsetzen? Was wären die Vorteile dieser Zusammenarbeit?

Ich wünsche mir, dass wir uns gemeinsam die Frage stellen: Wie können wir in einer vielfältigen Gesellschaft dafür sorgen, dass marginalisierte Menschen - Geflüchtete, Kinder – ebenfalls eine Gruppe ohne große Lobby - und Menschen mit Behinderungen befähigt und empowert werden, sich Gehör zu verschaffen? Und ich wünsche mir, dass wir uns genauer anschauen, wer die Akteure sind, mit denen wir uns beschäftigen müssen.

Ich verbinde das immer gerne mit einem Bild: Inklusion ist in meinen Augen nichts anderes als eine S-Bahn-Fahrt. Wir sitzen alle in der Bahn. Die einen steigen früher ein, die anderen steigen später aus, aber einen Großteil der Zeit verbringen wir gemeinsam im Waggon von A nach B. Wir haben unterschiedliche Ziele, aber manchmal haben wir auch gemeinsame Ziele. Aber keiner von den Menschen, die in diesem Waggon sitzen, hat das Mandat zu entscheiden, wer mitfahren darf. Also, wenn die Person neben mir mir nicht passt, dann ist die einzige Möglichkeit, die ich habe, mich umzusetzen. Aber ich darf nicht sagen: Nee, du darfst nicht mitfahren. Die einzige Person, die das darf, ist der oder die Schaffner*in, und auch nur dann, wenn ich kein Ticket habe. Also, es gibt einfach Regeln in der Gesellschaft.

Ich beobachte, dass gerade in den Wohlfahrtsverbänden noch viel zu oft diskutiert wird, dass die Barrieren in den Köpfen beseitigt werden müssen. Ich glaube, das sind Stellvertreterdiskussionen. Es geht nämlich nicht darum, dass ich meine Nachbarn von meinem Recht auf Bildung oder meinem Recht aufs U-Bahn-Fahren überzeuge. Denn mein Nachbar oder meine Nachbarin haben überhaupt nicht das Mandat, das zu ändern, zu entscheiden oder zu beurteilen. Er kann gerne in fünf Jahren eine andere Partei wählen oder sein Kind auf eine andere Schule schicken. Aber er wird zum Glück nicht das Mandat haben, zu sagen: Nee, der Behinderte darf hier nicht in die Klasse meines Kindes.

Das heißt, die Verhinderer der Inklusion im Bildungsbereich sind nicht die Eltern der Kinder, sondern wahrscheinlich die Schulbehörden oder die Politiker*innen, die nicht dafür sorgen, dass Schulen barrierefrei sind, und die die Lehrer*innen nicht dazu befähigen, barrierefrei oder zieldifferent zu unterrichten. Außerdem sollten wir die Reihenfolge unseres Handelns ändern. Dieser Spruch ‚Die Barriere in den Köpfen senken‘ setzt nämlich in meinen Augen die völlig falsche Priorität. Denn die Barriere in den Köpfen senken wir nur, wenn wir einander begegnen. Wir können aber nur einander begegnen, wenn die Begegnung barrierefrei war. Und das heißt, wenn die Schule keinen Aufzug hatte, können wir einander nicht begegnen und können die Barriere in den Köpfen nicht senken. Wir müssen erst den Aufzug bauen, damit die Barrieren in den Köpfen sinken.

Ein anderes, extremeres Beispiel: Es wurde noch kein Nazi in Deutschland durch eine Broschüre oder einen Werbespot davon überzeugt, dass man Geflüchtete nicht jagen sollte. Was hingegen überzeugen kann, sind Begegnungen, bei denen sie die Chance haben, ganz andere Menschen kennenzulernen. Begegnungen, bei denen beide Seiten lernen, dass die andere Seite nicht grundsätzlich böse ist. Wenn ein Nazi danach böse bleibt, dann hat er gefälligst die Konsequenzen zu tragen. Aber durch die Begegnung hatte er zumindest die Chance, etwas zu lernen.

Tätig zu werden und zu handeln ist also ganz ganz wichtig. Anstatt dem Mantra zu folgen: ‚Wir müssen erst die Barrieren in den Köpfen senken!‘ Das entlässt uns nämlich in die Tatenlosigkeit, bei der alle nicken, jedoch niemand sagt, was jetzt konkret der nächste Schritt sein soll.

Zum Abschluss: Was sind für Sie die positiven Kräfte der Gegenwart, und wie könnten die von der Diakonie genutzt werden?

Ich glaube, dass wir in Bezug auf Empowerment und Sichtbarkeit ganz viel aus der Frauenbewegung und der LGBTQ-Bewegung lernen können. Auch in Bezug auf die Repräsentation eben dieser Gruppen verstehen die Menschen immer mehr, dass wir den Paternalismus ablegen sollten.

Die Digitalisierung erleichtert es uns, Informationen miteinander zu teilen oder zu erlangen. Es lassen sich also in sehr kurzer Zeit viele Menschen auf den gleichen Bildungsstand zu bringen, was das Kämpfen für Rechte betrifft. .

Von der Fridays-for-Future-Bewegung lässt sich vieles lernen. Sie präsentiert das Offensichtliche und das Notwendige mit solch einer knallharten Überzeugung, , dass die Verhinderer wie die Deppen dastehen, weil sie einfach keine Argumente mehr haben.

Ich habe neulich ein großartiges Interview mit Luisa Neubauer gelesen. Dort wurde sie gefragt: „Wäre es nicht besser, wenn die Schüler*innen freitags zur Schule gingen? Dann könnten sie ja mehr für den Klimaschutz tun, weil sie ja mehr lernen würden.“ Die Frage hat Luisa nicht beantwortet, mit der Begründung, dies sei ein privilegiertes Argument derjenigen Menschen, die einfach nichts verändern wollen, und es niemandem einen Zacken aus der Krone bricht, wenn er freitags nicht zur Schule geht. Abgesehen davon sind alle Generationen vor uns freitags zur Schule gegangen – und nichts hat sich geändert. Solche Fragen stellt man heutzutage einfach nicht mehr! Und wenn Christian Lindner behauptet, das Thema Klima sollte man den Profis überlassen, dann ist es ein genialer Schachzug, wenn die Fridays for Future Bewegung sagt: „Ja, ja, die Profis sind auch unserer Meinung“, und damit die Leute einfach mit ihren eigenen Waffen schlägt. Ich glaube, das ist das einzige, was geht.

Ganz herzlichen Dank für dieses Interview, Herr Krauthausen.


Raul Krauthausen ist Inklusions-Aktivist, Kommunikationswirt und Design Thinker. In den vergangenen rund 15 Jahren rief er eine Vielzahl sozialer Initiativen ins Leben, wie die Denkfabrik Sozialheld*innen, die Online-Karte wheelmap.org oder das Projekt Leidmedien.de. Für seine Arbeit wurde ihm unter anderem im Jahr 2018 der Grimme Online Award verliehen. Außerdem ist Raul Krauthausen vielfach in Fernsehen, Radio und Internet präsent und hat eine Ausbildung zum ehrenamtlichen Telefonseelsorger absolviert.

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