Die Zukunft der Pflege

Kurzbericht vom ersten regionalen Workshop

Am 9. Februar 2021 fand der erste regionale Workshop im Rahmen des Strategieprozesses zum Thema „Zukunft der Pflege“ statt, an dem Vertreter*innen der Landesverbände und von Trägern aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland teilnahmen. Zum Auftakt hielt Prof. Christel Bienstein vom Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe einen Impulsvortag. Das große Interesse und die Bereitschaft, sich an den Diskussionen aktiv zu beteiligen, hat mich sehr gefreut. Die Relevanz des Pflege-Themas, das ja fast jede und jeden betrifft oder betreffen kann, bewegt auch die Verantwortlichen in den diakonischen Strukturen. Dabei fällt mir positiv auf, dass sich das sozialanwaltschaftliche diakonische Denken nicht nur auf die pflegebedürftigen Menschen bezieht, sondern auch die Angehörigen und die Pflegekräfte in die Überlegungen mit einbezogen werden.

Der Reformvorschlag der Diakonie Deutschland, der 2019 veröffentlicht wurde, stellt eine sehr solide Grundlage für die Gespräche über notwendige Veränderungen im Pflegesystem dar. Alle Themen, die in den Arbeitsgruppen aufgenommen und besprochen wurden, finden sich in diesem Reformentwurf wieder. Zum Beispiel die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte, die für die Attraktivität des Pflegeberufes wichtig ist, aber auch die Unterstützung pflegender Angehöriger, damit sie ihre eigene Erwerbstätigkeit nicht aufgeben müssen. Für uns als Bundesverband ist diese Rückmeldung eine wichtige Unterstützung bei der Interessenvertretung auf Bundesebene und für unsere Überlegungen, welche strategischen Impulse wir in den nächsten Jahren setzen wollen.


Thesen zur Diskussion

Auf Basis der Veranstaltung haben wir mehrere Thesen formuliert. Die untenstehenden Thesen haben wir veröffentlicht. Haben Sie dazu eine weiterführende Idee? Oder möchten Sie widersprechen? Dann diskutieren Sie mit!

 

 

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