[These 6] Die Diakonie hat viele Stärken. Nutzen wir sie?!

Der im Christentum verankerte Gemeinwesenbezug, die Arbeit auf Augenhöhe und die niedrigschwellige Ansprache der Betroffenen bilden die wesentlichen Stärken der diakonischen Arbeit.

Diese Stärken sollten weiterhin im Zentrum der Arbeit und des Selbstverständnisses stehen. Diakonie kann Gesellschaft – gerade in der heutigen Zeit der massiven Veränderungen und Unsicherheiten – positiv mitgestalten. Dazu braucht es Raum und Gelegenheit für proaktive und innovative Ideen, die sich auch außerhalb der gewohnten Strukturen bewegen können. Eine stärkere Zusammenarbeit mit Initiativen von Betroffenen ist dabei genauso wünschenswert wie die Besetzung von innovativen Ideen auf Bundesebene.

 

Was denken Sie dazu? Kommentieren Sie diese These und lassen Sie uns Ihre Meinung wissen!

 

Kommentare (2)

Kommentare können Sie nur abgeben, wenn Sie angemeldet sind.

Benjamin

ID: 19 04.05.2020 17:47

Ich würde mir mehr Mut zum Samariter sein wünschen. Konkret bedeutet dies, die Kundenanforderungen an erste Stelle zu setzen und nicht die (SGB) Finanzierung. Für kleinere Träger ist es schwierig sich dem Finanzierungsdruck zu entziehen. Hierzu hilfreich sind übergreifende Strukturen und Räume, welche ggf. die Diakonie Deutschland schaffen könnte.

Daher mein Appell:
„Mehr Samariter wagen“ – Diakonie ist mehr als Erfüllungsgehilfe in der Sozialwirtschaft! Diakonie ergreift die Initiative aus eigenem Impuls mit hoher Aufmerksamkeit für Menschen in Not.

Jens

ID: 14 01.05.2020 23:37

Das Thema "Betroffenenbeteiligung" bietet sicher noch Raum für Verbesserungen.
Es muss einfach jedem "Betreuendem" bewusst gemacht werden, dass alle "Betreute" ein Anrecht auf Mitbestimmung in prinzipiell allen Bereichen ihrer "Betreuung" haben.
Solch ein "Umgang miteinander auf Augenhöhe" muss dann auch immer ein kontinuierliches Nachforschen und Nachfragen beinhalten, um allen "betreuten" Menschen gerecht zu werden -- den eher extrovertierten genauso wie den "Stilleren", die vor einer Antwort auch einmal länger nachdenken oder einfach mehr Zeit brauchen, um ihre Bedürfnisse zu äußern.