[These 2] Es kommt auf die Mitarbeitenden an!

Die hohe intrinsische Motivation der Mitarbeitenden wird in einer Gesellschaft der dauerhaften Dynamik von entscheidender Bedeutung für die Stärke der Diakonie nach innen wie nach außen sein.

In dynamischen Umgebungen können hierarchisch strukturierte Unternehmen nicht schnell genug reagieren. Die intrinsische Motivation ist eine Art Verbundenheits- und Loyalitätsscharnier zwischen dem*der Einzelnen und der Gesamtorganisation.

 

Was denken Sie dazu? Kommentieren Sie diese These und lassen Sie uns Ihre Meinung wissen!

 

Kommentare (3)

Kommentare können Sie nur abgeben, wenn Sie angemeldet sind.

Friedhelm

ID: 30 04.11.2020 15:52

Das ist richtig. Ob diese intrinsische Motivation generell vorhanden ist, möchte ich bestreiten. Falls ja, dann in sehr unterschiedlicher Intensität. Der Träger muss humane und materielle Ressourcen einsetzen, um diese Motivation zu erhalten und auszubauen/zu pflegen. Hier steht er im Wettstreit mit anderen Trägern/Verbänden.

Melanie

ID: 16 04.05.2020 11:23

Meine Gedanken zur These 2:

"Es kommt auf die Mitarbeitenden an!"

Die These und auch die erklärenden Sätze dazu sind sehr allgemein gehalten, sodass ich damit leider nicht viel anfangen kann.

Ich frage mich, an dieser Stelle jedoch, was die intrinsische Motivation der Mitarbeiter im ersten Schritt mit Dynamik und Reaktionszeiten bzw. Agilität zu tun hat? Für mich zunächst wenig: Agilität setzt ein Umdenken auf ganzer Linie voraus, da geht es um ein neues Mindset, darum alte Strukturen, Denkweisen & Hierarchien aufzubrechen, um einen ganzen Kultur- und Führungswandel in (diakonischen) Organisationen. Das Thema nennt sich übergreifend ORGANISATIONSENTWICKLUNG.

Wenn all das geschehen ist, macht es meiner Meinung nach Sinn, sich über die intrinsische Motivation der Mitarbeiter Gedanken zu machen und vor allem darum, was die Diakonie tun kann, um diese möglichst lange aufrecht erhalten kann - in Zeiten, in denen z.B. Pflege wie Fließbandarbeit betrachtet wird, und viele Mitarbeiter, ihre Arbeit nicht so ausführen können, wie sie es eigentlich für richtig halten, denn schließlich pflegen sie Menschen, die nicht nur Pflege, sondern auch menschliche Zuwendung brauchen.

Ich denke, dass viele Mitarbeiter, die bei der Diakonie arbeiten, v.a. im sozialen Bereich stark intrinsisch motiviert sind, weil sie durch ihre Arbeitsleistung etwas Gutes bewirken und die Arbeit Sinn stiftend ist. Intrinsische Motivation hängt ja viel mit dem Arbeitsumfeld, den Arbeits- und Rahmenbedingungen (z.B. auf politischer Ebene), dem Führungsverhalten, der Unternehmenskultur etc. zusammen.
Deshalb sollte man diese Punkte kritisch und ehrlich betrachten und schauen, wie man diese auch für die Mitarbeiter verbessern kann - andernfalls wird die intrinsische Motivation der Mitarbeiter kaum über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten werden können.

--> Jedes Unternehmen ist nur so gut, wie seine Mitarbeiter <--

Nic

ID: 12 01.05.2020 15:01

Mir fehlt der Hinweis, dass Strukturen entsprechend angepasst werden müssen.