[These 13] Digitale Teilhabe ist die soziale Frage des 21. Jahrhunderts!

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Deshalb sollte sich die Diakonie besonders für die digitalen Beteiligungsmöglichkeiten aller Menschen einsetzen, unabhängig von deren sozialer Situation.

Digitale Themen werden in vielen Kontexten eine zentrale Rolle spielen:

  • Eine der neuen Möglichkeiten ist die stärkere Nutzung digitaler Instrumente bei der Begleitung von Zielgruppen wie beispielsweise in der Jugendhilfe.
  • Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass vielen Menschen die digitale Grundausstattung fehlt. Soziale Teilhabe und Digitale Teilhabe sind als Themen eng miteinander verbunden.
  • Eine weitere zu beantwortende Frage lautet: Wie lassen sich physische und digitale Beratungsangebote gewinnbringend miteinander verknüpfen und der scheinbare Widerspruch zwischen beiden auflösen?
  • Außerdem sollten digitale Instrumente künftig stärker genutzt werden, um sowohl diakonische Akteure zu vernetzen als auch mit anderen Akteuren aus Verbandslandschaft, Zivilgesellschaft und Politik zusammenzuarbeiten.

 

Was denken Sie dazu? Kommentieren Sie diese These und lassen Sie uns Ihre Meinung wissen!

 


Diese These wurde auf Basis der Umfrage "Schlussfolgerungen aus der Corona-Krise" formuliert. Die Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier.

 

 

 

Kommentare (4)

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Birgit Mayer

ID: 71 19.08.2021 19:05

.... auch in der Altenhilfe (und sicherlich auch in anderen Arbeitsfeldern) nehmen digitale Instrumente zu und die Begleitung und Befähigung der Nutzer/innen nimmt eine zunehmende Rolle ein (neben dem Vorhandensein der entsprechenden digitalen Grundausstattung) - deshalb würde ich die These bezogen auf alle Hilfebereiche formulieren, die Befähigung dazu nehmen und nicht vom Beispiel "Jugendhilfe" sprechen.

Martin Holler

ID: 40 01.04.2021 10:25

Eine Verkürzung auf den Begriff digital finde ich nicht richtig. Teilhabe ist sicherlich eine wesentliche soziale Frage im 21. Jahrhundert. Und dabei spielt natürlich digitale Teilhabe eine gewichtige Rolle. Nur nicht ausschließlich.

Ingo

ID: 34 08.01.2021 09:24

Neben digitalen Beratungssettings werden in Berlin digitale Infos zum Hilfesystem immer bedeutsamer.
App für junge Menschen auf der Straße: https://www.momo-voice.de/mokli-app/; App für die Hilfen nach § 67 SGB XII: https://wohnungsnotfallhilfe.de/; App für die Kältehilfe: https://kaeltehilfe-berlin.de/kaeltehilfe-app.
Alle gut und wichtig. Aber zumindest die letztere App zeigt auch ein Dilemma, denn sie trägt natürlich dazu bei, dass die begehrtesten Notübernachtungsplätze nicht von denen belegt werden, die digital abgehängt sind und es vielleicht am nötigsten hätten...

Ingo

ID: 33 07.01.2021 21:45

Sehr wichtiges Thema. Wer digital nicht dabei ist, wird immer schneller überall abgehängt - quer über alle Zielgruppen sozialer Arbeit.
Die Corona-Pandemie hat uns als Träger der Wohnungsnotfall- und Jugendhilfe u.a. zum Projekt "Digitales Zuhause" inspiriert: https://neuechanceberlin.de/de/ueber-uns/projekte/item/11-digitales-zuhause.html.
Gleichzeitig erscheint es mir wichtig, Einrichtungen und Dienste auch analog "niedrigschwellig" zu halten...
Wo ist eigentlich der Unterschied zu These 4? :-)