[These 12] Der gesellschaftliche Zusammenhalt ist gefährdet. Die freie Wohlfahrtspflege muss gegensteuern!

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Der politische Rechtsruck, das Ausspielen von Betroffenengruppen gegeneinander und ungleichwertige Lebensverhältnisse führen zu gesellschaftlicher Spaltung und sozialem Unfrieden. Die Diakonie muss Begegnungsräume schaffen und politisch für Teilhabegerechtigkeit einstehen.

Maßnahmen dafür sind beispielsweise die Ausbildung von Multiplikator*innen zur Demokratieförderung, Sozialraumorientierung von Angeboten und Dienstleistungen. Um individuelle und strukturelle Nachteile auszugleichen, ist auch die Diakonie als Arbeitgeberin von 500.000 Mitarbeitenden gefragt: Diversitätssensibilität beginnt bei Schulungen und endet nicht erst bei schriftlich festgelegten Quoten in der eigenen Personalpolitik.

 

Was denken Sie dazu? Kommentieren Sie diese These und lassen Sie uns Ihre Meinung wissen!

 


Diese These wurde auf Basis eines 360°-Workshops formuliert. Einen Kurzbericht zu den 360°-Workshops im Bundesverband finden Sie in unserem Strategie-Blog.

 

 

Kommentare (1)

Christoph

ID: 36 29.01.2021 13:13

Demokratie muss erarbeitet und beständig erhalten werden. Die Ausbildungsreihe/ Multiplikator*innen Fortbildung "Aktiv werden für Demokratie..." ist ein gutes Beispiel für wirksame, kontroverse Auseinandersetzung, verbunden mit einem Transfer in den Alltag. Es war/ist wirklich eine Diakonía (Dienst) für die Demokratie.