[These 1] Die Wohlfahrt braucht New Work!

Neue Fach- und Führungskräfte wünschen sich zunehmend moderne, digitale und flexible Arbeitsbedingungen (New Work).

Es braucht nicht nur bei den diakonischen Trägern, sondern auch im Verband neue unternehmerische Denkweisen. Freiheit, selbstständige Entscheidungen und eine Beschäftigung mit Sinn – Werte, die den Mitarbeitenden vor allem eins bieten sollen: Gestaltungsspielraum. Das Ziel: flache Hierarchien, eine gute Work-Life-Balance und Eigenverantwortung für junge und erfahrene Mitarbeitende. 

 

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Kommentare (4)

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Melanie

ID: 18 04.05.2020 11:50

Ich finde den Begriff Work-Life-Balance nicht nur in Zusammenhang mit New Work völlig überholt und deplatziert, sondern bereits seit es ihn gibt.
Er zieht Grenzen, wo keine hingehören und impliziert eine unweigerliche Trennung von Beruf und Freizeit und dass das eine womöglich schlechte als das andere ist. Genauso sollte es ja nicht mehr sein, denn der Job muss zum Leben passen v.a. wenn wir über New Work reden und nicht andersherum. Arbeitszeit ist für jeden Menschen Lebenszeit.

Melanie

ID: 17 04.05.2020 11:42

Ganz klares ja! Jedes Unternehmen und jede Organisation das zukunftsfähig bleiben und attraktiv für Fach- und Führungskräfte sein möchte, wird nicht ohne New Work auskommen. New Work stellt die Arbeitswelt und auch den Arbeitsmarkt bereits jetzt schon auf den Kopf und sollte meiner Meinung nach, schnellstmöglich bei der Diakonie angegangen werden - natürlich immer mit dem ganzheitlichen Blick auf den Menschen, nicht nur auf den Mitarbeiter.

Hier stellt sich für mich die Frage, wie die Diakonie das durchaus komplexe Thema konkret angehen möchte?

PR

ID: 15 04.05.2020 09:06

Die Chancen der Digitalisierung für eine Modernisierung der Arbeit der Wohlfahrt sind enorm. Sie hat ein Riesenpotential für mehr Arbeitszufriedenheit und damit bessere Arbeitsergebnisse. Für den Verband bietet sie die Chance, eine breitere Partizipation seiner Mitglieder zu ermöglichen (wie beispielsweise mit dieser Plattform). Als Nebeneffekt tragen digitale Arbeitsformen, wenn sie zur Reduzierung von Reisen führen, zum Erhalt der Schöpfung bei. Corona führt uns an vielen Stellen die Chancen und Möglichkeiten digitalen Arbeitens vor Augen und wir üben uns gerade darin. Das ist eine Geschenk, das mit hoher Priorität auf strategische Füße gestellt werden muss.

Nic

ID: 13 01.05.2020 15:18

Nicht nur "neue" Fach- und Führungskräfte wünschen sich zunehmend moderne, digitale und flexible Arbeitsbedingungen. Deswegen das Wort einfach streichen. Ebenso im letzten Satz streichen: "für junge und erfahrene"
Das gilt nähmlich für die meisten Mitarbeitenden.

Work-Life-Balance ist ein Begriff, der nicht mehr verwendet werden sollte. Besonders nicht im Zusammenhang mit New Work. Er ist ein Mythos. Leben und Arbeit werden zu Gegensätzen erklärt. Das ist aber falsch, denn wer arbeitet, der lebt dabei. Es geht eigentlich um gute Lebensqualität im beruflichen und außerberuflichen Bereich.
Auch der Begriff "Eigenverantwortung" in dieser Verbindung erscheint mir nicht passend. Es geht m. E. um selbstständiges und selbstverantwortliches Arbeiten.
Vielleicht so?
Das Ziel: flache Hierarchie, hohe Lebensqualität in allen Arbeitsbereichen, gute Rahmenbedingungen für selbstständiges und selbstverantwortliches Arbeiten.